Die Mutmacherei

Man nehme eine Vision
Und allen Mut zusammen
Trage sie in die Welt

Um was geht es in der Mutmacherei?

Weil das Verstandesdenken sich seit 250 Jahren (Cogito ergo sum) die Welt unterworfen hat, stehen wir nun am Abgrund: „Die Menschheit schafft sich ab“ (Harald Lesch). Uns fühlend die Welt zu erschließen wurde abgewertet und unterdrückt. Aber wenn wir uns durch unsere selbstgewählte Reduktion nicht abschaffen wollen, dann brauchen wir das Fühlen jetzt dringender denn je!

neujahr2017Um diese Kompetenz wieder zu reaktivieren sind gemeinschaftlich getragene Trainingsräume nötig. Denn nur wenn wir im Kontakt fühlen, können wir authentisch in Beziehung sein, mit uns selbst, miteinander, mit der Welt. Doch für fast jeden fühlt sich `Fühlen im Kontakt ´ gefährlich an. Die Mutmacherei ist ein ambulanter und stationärer Möglichkeitenraum, der hierzu einlädt, ermutigt und inspiriert.

In der Mutmacherei geht es darum, die Initiation in erwachsendes verantwortliches Handeln zu ermöglichen. Und bewusstes Fühlen ist die Voraussetzung hierfür. Nur wer fühlt, weiß sich zu führen, und nur wer sich selbst navigieren kann, besitzt die Fähigkeit auch andere zur Selbstführung zu inspirieren.

Für wen ist die Mutmacherei?

Für Menschen, die wissen, dass der notwendige Wandel mit ihnen selbst beginnt:

  • Für Menschen, die in ihre Kraft kommen wollen
  • Für Menschen, die eine Ahnung davon haben, dass sie eine Aufgabe haben und diese leben möchten
  • Für Menschen, die ihr gesamtes Potenzial ins Spiel bringen möchten
  • Für Menschen, die Verantwortung für sich übernehmen möchten

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Für Menschen, die in unternehmerischer Verantwortung sind und

  • verantwortungsorientierte Führungsstrukturen entwickeln wollen,
  • ihre Mitarbeiter in Selbstverantwortung begleiten wollen,
  • ihren Betrieb umstrukturieren oder übergeben möchten,
  • die Genderfrage sinnvoll beantworten wollen (männliche und weibliche Qualitäten gleichermassen entwickeln).

Was ermöglicht die gemeinsame Arbeit in der Mutmacherei? 

  • Wut als Fähigkeit nutzen, den Raum zu sichern und für Klarheit zu sorgen
  • Mit Angst präsent zu sein und diese als kreative Kraft zu nutzen
  • Durch gefühlte Traurigkeit Kommunikation ermöglichen
  • Im Nichtwissen nichtlineare Möglichkeiten schaffen und innovativ sein
  • Durch authentisches Präsentsein die Basis für eine vertrauensvolle Beziehungskultur schaffen
  • Die eigene Berufung fühlen und ihr folgen
  • Führungsfähigkeit gewinnen und andere im Wandel begleiten

Wer hält Raum in der Mutmacherei und womit?

Im Wissen, dass wir Veränderung nur gemeinsam bewirken können, bieten Marietta Schürholz und Stefan Ackermann einen Kontext für Transformation. Er besteht aus Weisen des Zuhörens, des Sprechens, aus klaren Unterscheidungen und dem Training des bewussten Fühlens.

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In der Schatzkiste der Mutmacherei befinden sich Beratung und Begleitung, klares Raumhalten, bewusste Gefühlsarbeit, Transparente Kommunikation, Evolutionäre Dialogführung, Dialog nach Bohm, GFK, Zwiegespräch nach ML Möller, Moderation, Possibility Management, Unterscheidungen K1-K4; Circleway nach Manitonquat, Gesprächsempfehlungen von Scott Peck, Mediation, Personal Coaching, Systemisches Konsensieren, GAB Verfahren, U Prozess, Yogabegleitung und -therapie, sowie Singen und Tanzen!

Stefan über die Mutmacherei bei Gradido im Online-Kongress Gesundes Geld für eine gesunde Welt (Aufnahme vom 16.09.2016)

Wie finanziert sich die Mutmacherei?

Die Ermöglichung der Mutmacherei ist Teil ihres Vorhabens.

NICHT KOMMERZIALITÄT –  Um die Raum- und Gemeinkosten zu decken laden wir alle, die hier teilhaben und wirksam werden ein, einen freiwilligen Solidaritäts- und Ermöglichungsbeitrag nach Selbsteinschätzung zu geben. Sollte das Konzept auf große Resonanz stossen erwägen wir die Gründung einer gemeinnützigen Organisation.
Für unsere wöchentlichen Veranstaltungen verlangen wir keinen Eintritt, sondern sprechen eine Empfehlung für eine Spende aus. Wir bieten diese Möglichkeit im Vertrauen an, dass Menschen, die sich verantwortungsvoll um das Gemeinwohl kümmern, ein Gespür für den steten Ausgleich von Energien haben, egal in welcher Form. Gleichzeitig machen wir transparent, welche Einlagen und  Auslagen wir machen, welche Tätigkeiten wir praktizieren und wofür wir Raum halten.

SAM_2519_1024Willkommen ist jeder, der „Wandel“ mitgestalten möchte. Mit Wandel meinen wir eine bewusste d.h. innere und äußere Abkehr von den Grundlagen der patriarchalen Kulturepoche. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch die Verantwortung für sein eigenes Leben, sein eigenes Handeln, seine Potenziale, Sehnsüchte und Visionen selber übernehmen kann und möchte. Dieses sich auf den Weg machen und dabei erfahren, dass es anders geht, das ist das entscheidende (Gerald Hüther – Ein neues gesellschaftliches Miteinander). Hierzu ermutigt die Mutmacherei.